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27.03.2015 Pflichtsitzung

 

 

 

 

 

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13 neue Schiedsrichter für den Kreis

Das Thema „widrige Wetterbedingungen“ findet man sicherlich auch in den  17 Fußballregeln. Doch dass dieses am Prüfungstag präsenter denn je für die Teilnehmer des Schiedsrichter-Neulingslehrganges war, damit hatte keiner gerechnet: Starke Schneefälle erschwerten die Anreise zur Modellschule Obersberg, dennoch gab es keine Ausfälle und so konnten 16 SR-Anwärter und ein Trainer an der bundeseinheitlichen Prüfung teilnehmen. Zuvor standen anstrengende und dennoch abwechslungsreiche Tage des Lernens und Übens während des Neulingslehrganges auf dem Programm, der bis auf den Prüfungstag im Sportlerheim des SV Kathus stattfand. Mit sehr viel Engagement und Disziplin gingen alle Teilnehmer sowohl die leichten als auch die schwierigeren Fragen des Regelwerks an, wie etwa die Abseitsregel oder die Strafstoßregel, welche jedes Wochenende für Diskussionsstoff sorgen. Passend hierzu konnten die Aufreger des Bundesligarückrundenstarts mit einbezogen werden.

Beim Lernen wurden die Lehrgangsteilnehmer vom eingespielten Referententeam um Lehrgangsleiter Karsten Vollmar (TSV Kalkobes) unterstützt. So konnten Rainer Heß (TSV Widdershausen), Peter Rehmet (SV Kathus), Timo Wlodarczak (ESV Weiterode), Killian Sauerwein (FV Friedlos), Sören Wollrath (TSV Meckbach) und Bernd Böhle (SG Hessen Hersfeld)  mit Hilfe von neuesten Medien, aktuellen Videobeispielen und Anekdoten aus der eigenen Praxiserfahrung die Teilnehmer bestens auf die Prüfung vorbereiten.

Das Ergebnis war am Ende erfreulich: 14 Teilnehmer bestanden die Prüfung. Dabei konnten Nikos Orth und Knut Wenzel mit 58 von 60 Punkten ein Traumergebnis einfahren. Aber auch die drei Prüflinge, die leider nicht auf anhieb den Test bestanden haben, bekommen Ende Februar genauso wie zwei verhinderte Anwärter eine zweite Chance.

Trotz der durchweg guten Ergebnisse bleibt ein Ärgernis bei Kreislehrwart Karsten Vollmar: Letztmalig mussten Traineranwärter eine vollständige Schiedsrichterprüfung absolvieren. Zukünftig steht nur noch eine „Kurzeinheit“ auf dem Programm der DFB-Trainerausbildung. „Gerade die gemeinsame Ausbildung von Schiedsrichtern und Trainern hat das Verständnis füreinander gefördert“, kritisiert Vollmar die Entscheidung des DFB und fordert ein Umdenken bei den Entscheidungsträgern! „Wer mit der Streichung die Trainerausbildung erleichtern möchte, erschwert damit die Aufgaben für das Schiedsrichterwesen. Denn gerade fehlende Regelkenntnis bringt oftmals eine geringere Akzeptanz für Schiedsrichterentscheidungen mit sich“, so der Kreislehrwart.

Für die Jungschiedsrichter geht es dann ab März in der Feldrunde los. Vorher haben Sie noch ein paar Wochen Winterpause, um sich auf ihr neues Hobby vorzubereiten. Der Kreisschiedsrichterausschuss bittet alle Betreuer und Funktionäre, den neuen Schiedsrichtern den Start in ihr mitunter schwieriges Amt leicht zu machen und diese zu unterstützen. Unterstützung bekommen die Jungschiedsrichter in den ersten Spielen von so genannten „Coaches“, das sind erfahrene Schiedsrichterkameraden, die seit mehreren Jahren als Begleiter bei den ersten Spielen dabei sind und mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es darum geht, auch die schwierigen formalen Dinge rund um eine Spielleitung zu organisieren.

Folgende Teilnehmer haben den Neulingslehrgang mit Erfolg besucht: Giuliano Begeja (SV Niederaula), Kevin Geppert (JFV Bad Hersfeld), Tobias Grimmer (SVA Bad Hersfeld, Trainer), Marc Henschel (JFV Bad Hersfeld), Sabrina Knittel (TSV Sorga), Christoph Kranz (VfL Philippsthal), Nikos Orth (ESV Weiterode), Marlon Pletsch (TSV Kirchheim), Jonas Rimbach (TSV Ausbach), Yannick Ruppel (VFL Philippsthal), Roman Scherp (TSV Schenklengsfeld), Rocco Söll (FC Gershausen), Jonathan Thon (ESV Weiterode) und Knut Wenzel (JFV Bad Hersfeld).